Satzung Ezidische Jugend

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen „ÊJD- Êzîdische Jugend Deutschland (kurdisch: CÊA- Ciwanên Êzîdî Almanya)“ und hat seinen Sitz in Düsseldorf. Der Verein strebt die Eintragung in das Vereinsregister sowie die Anerkennung als gemeinnütziger Verein an.

§ 2 Ziel und Aufgaben

In der ÊJD- Êzîdische Jugend Deutschland schließen sich junge Menschen – im Folgenden Mitglieder genannt – zur freiwilligen Zusammenarbeit zusammen, um gemeinsam ihre Interessen zu fördern und zu vertreten. Ziel des Vereins ist es die demokratische Erziehung und Bildung junger Menschen auf Grundlage der êzîdischen Glaubenslehre zu fördern. Der Verein bekennt sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung und zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Sie bekennt sich außerdem zu Hed û Sed und sieht dies als eine Säule des êzidischen Glaubens. Im Sinne der multikulturellen Gesellschaft in Deutschland sollen Toleranz, Akzeptanz, Freundschaft und ein demokratisches Miteinander gefördert und gestärkt werden. Den jungen Menschen soll eine Möglichkeit zur Fortführung und Vertiefung ihrer Kultur in Freiheit gegeben werden. Der Verein beachtet hierbei im Besonderen die jugendspezifischen Themen, interkulturelle Lebenswelten und die Rolle der êzîdischen Frauen. Dieses Ziel soll insbesondere durch die Erfüllung der nachstehenden Aufgaben verwirklicht werden:
  1. Förderung junger Menschen in ihrer Entwicklung und Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.
  2. Unterrichtung der Mitglieder und Interessierter in der êzîdischen Religionslehre.
  3. Förderung religiöser, kultureller, sportlicher und sonstiger Veranstaltungen, die zum Wohle und zum Zusammenhalt der êzîdischen Jugend und aller anderen MitbürgerInnen dienen sollen.
  4. Die Arbeit des Verbandes soll u.a. durch Maßnahmen im Sinne des § 11 Abs. 3 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes vollzogen werden:
    (a) außerschulische, politische und kulturelle Jugendbildung
    (b) frühkindliche Bildung zur Integrationsförderung
    (c) Jugendarbeit in Sport und Spiel
    (d) arbeitswelt- und schulbezogene Jugendarbeit
    (e) internationale Jugendarbeit
    (f) Kinder- und Jugenderholung
    (g) Jugendberatung und Elternarbeit
    (h) Vertretung der Interessen der Kinder und Jugendlichen gegenüber der Öffentlichkeit, dem Gesetzgeber, den Regierungen, Behörden und Verwaltungen.
  5. Vertretung der êzîdischen Interessen in der Öffentlichkeit (Öffentlichkeitsarbeit).
  6. Förderung interkultureller Begegnungen zur Aufklärung und Information über Kulturen bzw. Religionen.
  7. Bildung eines Meinungsforums zur Bewältigung alltäglicher Probleme, die sich u.a. aus dem Leben in einem kulturell fremden Umfeld ergeben.
  8. Kooperation/Zusammenarbeit mit Organisationen, die die Interessen des Vereins unterstützen. Die Zielgruppe der Verbandsarbeit beschränkt sich hierbei keinesfalls nur auf êzîdische Kinder und Jugendlichen.

§ 3 Gemeinnützigkeit und politische Neutralität

  1. Die Êzîdische Jugend verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
  2. Die Êzîdische Jugend ist unabhängig von politischen Parteien, anderen Religionsgemeinschaften, wirtschaftlichen Gruppen und Einzelinteressen.

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Ordentliches Mitglied können alle Personen êzîdischer Herkunft bzw. Religionszugehörigkeit zwischen 12 und 27 (hiervon ausgenommen sind, die Initialwahlen) Jahren und organisierte êzîdische Jugendvereinigungen werden, die innerhalb eines eingetragenen êzîdischen Vereins mit eigener Verantwortlichkeit in der Jugendarbeit gebildet werden oder selbst als eingetragener Verein konstituiert sind. Sie alle müssen die oben genannten Interessen des Vereins im Sinne des § 2 dieser Satzung unterstützen und die Satzung anerkennen. Personen, die das 27. Lebensjahr vollendet haben, können per begründetem Antrag Mitglied werden, darüber entscheidet der Vorstand.
  2. Jugendliche unter 16 Jahren benötigen für die Mitgliedschaft die Zustimmung Ihrer Erziehungsberechtigten.
  3. Außerordentliche Mitglieder können auch natürliche und juristische Personen êzîdischer und nicht-êzîdischer Herkunft bzw. Religionszugehörigkeit sein, die die Interessen des Vereins im Sinne des § 2 dieser Satzung fördern und mindestens 12 Jahre alt sind.
  4. Die Aufnahme in den Verein erfolgt nach schriftlichem Aufnahmeantrag durch Beschluss des Vorstandes. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Ersten des Monats, der auf dem Monat folgt, in dem der Vorstandsbeschluss erfolgte.

§ 5 Austritt und Ausschluss der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Ausschluss oder mit Vollendung des 27. Lebensjahres, wenn das Mitglied keinen begründeten Antrag auf eine Fortführung der Mitgliedschaft stellt; darüber entscheidet der Vorstand.
  2. Der Austritt aus dem Verein erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber vertretungsberechtigten Vorstandsmitgliedern. Sie wird zum auf den Eingang des Kündigungsschreibens folgenden Quartalsende wirksam.
  3. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn er gegen die berechtigten Belange des Vereins verstößt, unehrenhaft handelt oder durch ein die Vereinsziele schädigendes Verhalten, Verletzung satzungsgemäßer Pflichten oder Beitrittsrückstände von mindestens einem Jahr. Der Ausschluss muss vom Vorstand mit einer Zweidrittel-Mehrheit beschlossen werden. Im Falle eines geringeren Mehrheitsverhältnisses muss der Antrag auf Verlangen des Betroffenen der Mitgliederversammlung vorgelegt werden. Diese entscheidet mit einfacher Mehrheit über den Ausschluss.

§ 6 Aufbringung der Mittel

Die erforderlichen Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks sowie zur Unterhaltung des Vereins werden aufgebracht durch
  1. Mitgliedsbeiträge: Die Höhe des Beitrages wird von der Mitgliederversammlung durch Beschluss festgelegt und den Mitgliedern bekanntgegeben. Die Bezahlung der Mitgliedsbeiträge erfolgt mittels Lastschrifteinzug.
  2. Geld- und Sachspenden, Subventionen, öffentliche Zuschüsse, Stiftungen oder private Spenden.
  3. Zuwendungen Dritter dürfen nur akzeptiert werden, wenn sie nicht zu Bedingungen verpflichten, die im Widerspruch zum Zweck der Vereinigung oder ihrer Unabhängigkeit oder Überparteilichkeit stehen.
  4. Alle Einnahmen des Vereins müssen zur Förderung des gemeinnützigen Zweckes verwendet werden. Dasselbe gilt für das Vereinsvermögen.

§ 7 Organe

Die Organe des ÊJD-Êzîdische Jugend Deutschland sind:
  • Der Vorstand
  • Der Beirat
  • Ausschüsse/Arbeitskreise
  • Mitgliederversammlung
  • Kassenprüfer

§ 8 Der Vorstand

  1. Die Mitglieder wählen aus ihrer Mitte einen Vorstand, der aus folgenden Personen besteht:
    • zwei Vorsitzende, jeweils eine weibliche und einen männlichen BundessprecherIn.
    • Schatzmeister(in)
    • Schriftführer(in)
    • Bis zu 10 weitere Vorstandsmitglieder. Die Anzahl des erweiterten Vorstandes wird jährlich von der Mitgliederversammlung festgelegt.
  2. Die Bundessprecher werden von der Mitgliederversammlung in einem Wahlgang gewählt. Dabei hat jedes Mitglied pro Wahlgang zwei Stimmen.
  3. Alle anderen Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Mitgliederversammlung entscheidet über die Form der Wahl.
  4. Alle Vorstandsmitglieder sollten bei Ihrer Wahl, ausgenommen hiervon sind die Initialwahlen gewählten bei Gründung des Vereins, eine ordentliche Mitgliedschaft von mindestens 6 Monaten nachweisen können und das 16. Lebensjahr vollendet haben. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt, bleibt jedoch nach Ablauf der Amtszeit bis zur Neuwahl eines Vorstandes im Amt.
  5. Die Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig. Alle Zuwendungen, die sie in dieser Funktion von Dritten (Firmen und Verbände o.ä.) für den Verein erhalten, sind unverzüglich dem Vereinsvermögen zuzuleiten, ausgenommen Fahrtkosten, Sitzungsgelder und Aufwandsentschädigungen.
  6. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte und ist für die Wahrnehmung der sich aus § 2 dieser Satzung ergebenden Aufgaben verantwortlich. Der Vorstand kann einzelne seiner Mitglieder mit der Führung der laufenden Geschäfte oder auch teilweise Übernahme dieser Aufgaben beauftragen.
  7. Vertretungsberechtigt nach § 26 BGB sind der Vorsitzende, die Vorsitzende, die/der Schatzmeister/in und die/der Schriftführer/in. Jeweils zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gemeinsam. Diese Vorstandsmitglieder müssen bei Ihrer Wahl das 18. Lebensjahr vollendet haben.
  8. Der Vorstand koordiniert und unterstützt die Arbeit der verschiedenen Ausschüsse.
  9. Eine Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig.

§ 9 Beschlussfassung des Vorstandes

  1. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom Bundessprecher oder der Bundessprecherin mindestens einmal alle zwei Monate einberufen und geleitet werden.
  2. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 Prozent der gewählten Vorstandsmitglieder, darunter mindestens ein(e) BundessprecherIn, anwesend sind. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Sitzungsleiters den Ausschlag. Die gefassten Beschlüsse sind mit Angabe von Ort, Zeit, Teilnehmern und Abstimmungsergebnis schriftlich fest zu halten und vom Sitzungsleiter sowie vom Schriftführer zu unterzeichnen.
  3. Die Vorstandsmitglieder können auch durch Telefon, Internettelefon oder Videotelefon an den Sitzungen teilnehmen und gelten als anwesend.
Vorstandssitzungen sind für alle Mitglieder zugänglich, jedoch ohne Rederecht. Einzelne Mitglieder können vom Vorstand das Recht auf Reden erhalten oder auch von der Sitzung ausgeschlossen werden. Der Vorstand kann seine Sitzungen auch öffentlich abhalten und diese auch aufnehmen und veröffentlichen. Letzteres bedarf eines einstimmigen Beschlusses des anwesenden Vorstandes.

§ 10 Der Beirat

  1. Der Beirat besteht aus zwei Personen. Die Beiratsmitglieder sollten bei ihrer Ernennung, eine ordentliche Mitgliedschaft von mindestens drei Monaten nachweisen können und das 16. Lebensjahr vollendet haben. Er wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren ernannt. Tritt ein Beiratsmitglied während der Amtszeit zurück, wird ein Nachfolger für den Rest der Amtszeit vom Vorstand gewählt.
  2. Der Beirat hat das Recht an Vorstandssitzungen teilzunehmen. Er ist bei Vorstandsbeschlüssen nicht stimmberechtigt, soll jedoch als beratendes Element gehört werden.
  3. Er hat eine beratende Funktion, insbesondere in religiös-kulturellen Fragen.

§ 11 Ausschüsse/Arbeitskreise

Zur Wahrnehmung der im § 2 genannten Aufgaben können Ausschüsse/Arbeitskreise vom Vorstand gebildet werden.
  1. Arbeitskreise bestehen in der Regel aus mindestens zwei Personen.
  2. Arbeitskreise werden bei den Vorstands- oder Mitgliederversammlungen gegründet und bekommen bei der Gründung einen Themenbereich zugeteilt. Die Mitglieder sind dafür verantwortlich Informationen zu jeweiligen Themenbereichen zu sammeln und Aktionen für den Vorstand vorzubereiten.
  3. Die beratende Rolle der Arbeitskreise ist wichtig für die Arbeit des gesamten Vereins. Sie können jedoch nicht ohne Beschluss des Vorstands im Namen des Vereins agieren.
  4. Die Zahl der Arbeitskreise ist nicht beschränkt und die mehrfache Mitgliedschaft in Arbeitskreisen und die zusätzliche Mitgliedschaft im Vorstand sind nicht eingeschränkt.

§ 12 Mitgliederversammlung

Zur Wahrnehmung der im § 2 genannten Aufgaben können Ausschüsse/Arbeitskreise vom Vorstand gebildet werden.
  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins und besteht aus den ordentlichen Mitgliedern. Außerordentliche Mitglieder können an der Mitgliederversammlung teilnehmen, sind aber nicht stimmberechtigt. Die Mitgliederversammlung tritt regelmäßig einmal im Jahr zusammen. Bei besonderen Anlässen kann die Mitgliederversammlung außerhalb dieser Zeit einberufen werden; Das muss der Fall sein, wenn die Vereinsinteressen dies erfordern oder wenn ein Viertel der Mitglieder dies unter Angabe der Gründe schriftlich vom Vorstand verlangt.
  2. Stimmberechtigt sind alle ordentlichen Mitglieder, die das 12. Lebensjahr vollendet haben. Außerordentliche Mitglieder haben kein Stimmrecht, können aber gehört werden.
  3. Die Mitgliederversammlung beschließt insbesondere über
    • die Entlastung des Vorstandes nach vorangegangener Erstattung des Geschäfts- sowie des Kassenberichts
    • die Wahl des Vorstandes
    • die Genehmigung des Haushaltsplanes für den Zeitraum des nächsten Geschäftsjahres
    • die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge
    • Satzungsänderungen
    • die vorzeitige Abberufung des Vorstandes mit einfacher Mehrheit der Gesamtmitglieder

§ 13 Kassenprüfer

Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer und eine Vertretung, die weder Mitglied des Bundesverbandes noch des Beirats sein müssen. Die Kassenprüfer haben das Finanz- und Kassengebaren des Bundesverbandes zu prüfen und der Mitgliederversammlung darüber Bericht zu erstatten.

§ 14 Einladungsfrist

Die Mitgliederversammlung wird von einem der Bundessprecher unter Einhaltung einer Einladungsfrist von zwei Wochen durch Brief oder E-Mail einberufen. Der Einberufung ist die vorläufige Tagesordnung beizufügen bzw. bekanntzugeben.

§ 15 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind schriftlich festzuhalten und mindestens für 10 Jahren in den Vereinsakten aufzubewahren. Sie müssen Ort und Zeit der Versammlung, Abstimmungsergebnisse und die Unterschriften des Sitzungsleiters und des Protokollführers enthalten.
  1. Die Mitgliederversammlung wird von einem der Bundessprecher geleitet, sind beide Bundessprecher verhindert, so wählt der verbliebene Vorstand aus seiner Mitte den Sitzungsleiter.
  2. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Die/Der SprecherIn kann Gäste zulassen. Über die Zulassung der Medien beschließt der Vorstand.
  3. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Ist sie nicht beschlussfähig, muss eine neue Versammlung mit den gleichen Tagesordnungspunkten einberufen werden.
  4. Bei einer Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen sind zulässig und finden bei der Feststellung von Abstimmungsergebnissen keine Berücksichtigung. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt. Die Art der Abstimmung wird vom Vorstand festgelegt. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Viertel der stimmberechtigten anwesenden Mitglieder dieses beantragt.
  5. Zur Durchführung der Vorstands- und Beiratswahlen hat die Mitgliederversammlung einen Wahlausschuss zu wählen. Die Mitglieder des Wahlausschusses dürfen selbst nicht kandidieren.

§ 16 Satzungsänderungen

Vom Amtsgericht oder vom Finanzamt verlangte Änderungen der Satzung können vom Vorstand mit einfacher Mehrheit ohne Anhörung der Mitgliederversammlung vorgenommen werden. Insoweit wird der Vorstand ausdrücklich bevollmächtigt. Die Mitglieder sind unverzüglich darüber zu informieren. Nicht vom Amtsgericht oder Finanzamt verlangte oder darüber hinausgehende Änderungen der Satzung obliegen der Mitgliederversammlung.

§ 17 Auflösung des Vereins

  1. Beschlüsse zur Vereinsauflösung bedürfen einer qualifizierten Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen.
  2. Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall ihres gemeinnützigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins, erst nach Einwilligung des zuständigen Finanzamtes, an eine von der Mitgliederversammlung zu bestimmende Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft, die das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 2 dieser Satzung zu verwenden hat.

§ 18 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
© ÊJD- Êzîdische Jugend Deutschland e.V. 2020 Alle Rechte vorbehalten
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